Seminarangebote

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Familienmediation (Heidegger / Oberbichler)

 

Abstract 
Nach einem kurzen Überblick über die Arbeitsfelder und Besonderheiten der Familienmediation wenden wir uns am 1. Seminartag schwerpunktmäßig dem Thema Erwachsene in der Familienmediation zu. 
Trennung und Scheidung ist derzeit das überwiegende Thema in der Praxis der Familienmediation. Exemplarisch entwickeln wir dazu eine Fallgeschichte, die wir in Sequenzen durchspielen. Damit können wir nicht nur die Themen der Familienmediation aufzeigen, sondern auch die Dynamik einer Familie. Insbesondere wollen wir damit unterschiedliche Trennungsprozesse und die jeweiligen Bewältigungsaufgaben der einzelnen Familienmitglieder verständlich machen. Die Fallgeschichte erlaubt uns zugleich, den Fokus auch auf besondere Interventionstechniken zu lenken. Die Kunst liegt darin, die inneren Prozesse der Familienmitglieder und den Mediationsprozess zusammen zu führen, damit Entscheidungen getroffen werden können.
Die Rolle des Rechts und das Gerechtigkeitsempfinden der Medianden in Verbindung mit ihrer Konfliktgeschichte gehören abschließend mit zu diesem Block
Am 2. Seminartag beginnen wir mit dem Block Kinder in der Familienmediation. 
Themen dabei sind: Trennung zwischen den Bedürfnissen der Kinder und den Bedürfnissen der Erwachsenen; Lösungsorientiertes Vorgehen in der Mediation; Fachliche Hintergründe zu Kindern, deren Eltern sich trennen.

Kinder sind meist "abwesende Dritte". Oft stellt sich die Frage, ob und wann, bzw. auch unter welchen Bedingungen Kinder aktiv in die Mediation miteinbezogen werden. Abwesende Familienmitglieder sind auch in anderen Bereichen der Familienmediation ein zentrales Thema, etwa beim Erblasser, der Erblasserin und seiner/ihrer Rolle bei Erbschaftsmediationen oder bei abwesenden Eltern und Konflikten zwischen erwachsenen Geschwistern. In diesem Kontext möchten wir methodische Inputs zur Einbeziehung solcher abwesender Familienmitglieder geben.

Familienmediation wirft oft besondere Fragestellungen wie hochstrittige Scheidungen, persönliche Krisen der Teilnehmer, Gewalt oder Krisenintervention in der Mediation auf. Je nach Interesse der TeilnehmerInnen werden wir diese Themenbereiche bearbeiten, ebenso die Frage, wie Familienmediationen gut zum Abschluss geführt werden können. In keiner anderen Form der Mediation spielen eigene Erfahrungen und eigenes Rollenverständnis der MediatorInnen eine größere Rolle.

 

Auf Anfrage
Wifi Linz 19.9. bis 20.9.08
Bozen 20. 10 bis 21. 10. 2008
Wifi Salzburg 12.12. bis 13.12.08


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Co-Mediation - Notform oder Kunstform (Heidegger / Oberbichler)

 


In der Co-Mediation trifft ein Konfliktlöse-System (Berater-/Mediatorensystem) auf ein Konflikt-System. So betrachtet kann sich im Mediatorensystem der Konflikt der Parteien spiegeln, im schlimmsten Fall auch wiederholen oder es geschieht umgekehrt: das Konfliktlöse-System beeinflusst das Konfliktsystem.

Team-, bzw. Co Mediation hat sich dort entwickelt, wo es notwendig war um unterschiedliche Grundqualifikationen und unterschiedliche persönliche Hintergründe in der Mediation zu nutzen - oder am Ende vieler Mediationsausbildungen, indem man sich "Fälle" teilte oder sich gemeinsam stärker erlebte.
Co-Mediation hat sich in den letzten Jahren zu einer Interventionsform weiterentwickelt, die nicht nur das Setting erweitert, sondern völlig neue Perspektiven und Handlungsräume für alle am Mediationsprozess beteiligten Personen eröffnet.

Zielgruppe: Für all jene, die Co-Mediation oder Beratungsformen in der Praxis anwenden wollen wollen.

 

Ort und Zeit nnb.
Auf Anfrage


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Kommunikation für Mediatoren (Oberbichler)

 

Wifi Salzburg
Wifi Linz


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Jahresgruppe Supervision für Mediatoren (Oberbichler)

 

Salzburg 26.9.08 bis 5.6.09

und nach Anfrage


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Einzelsupervision

 

nach Anfrage


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Eigene Methoden testen. Selbsterfahrung mit Mitteln des Psychodrama
(Heidegger) Spezialmodul Mediation. 

 

Methoden sind nicht nur Werkzeug, sondern Ausdruck des persönlichen Stils. Sie sind Wege, die wir selbst gerne gehen und die wir uns geebnet haben, um leichter ans Ziel zu kommen. In der Mediation sollen sie uns Sicherheit und den Klienten Hilfestellung geben, ihre Konflikte zu lösen. Was, wenn wir einen vertrauten Pfad verlassen müssen?
In diesem Seminar gibt es Gelegenheit, kreative Methoden, die wir in der Mediation zur Anwendung bringen wollen, an sich selbst und miteinander auszuprobieren und zu erfahren, warum wir gerne damit arbeiten oder uns diese in besonderen Situationen nicht zutrauen.
"Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode" 
(Though this be madness, yet there is method in 't. Shakespeare, Hamlet).

 

Wifi Salzburg 6. und 7. März 2009


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Mit Kindern trauern (Heidegger / König).
Gemeinsam mit Psychotherapeutin und Hebamme Martina König (www.martinakoenig.at)

 

Kinder - wie Erwachsene - brauchen Menschen, die Verständnis für den jeweiligen Trennungsschmerz haben, die einfühlsam die Reaktionen aushalten und die behutsam aus dem Schmerz heraus begleiten können. Nicht selten brauchen Erwachsene viel Mut und Verständnis, um die Reaktionen der Kinder auf den Verlust auszuhalten.
Im Seminar können Angehörige oder auch professionelle BegleiterInnen erfahren, wie Kinder Trauer ausdrücken und welche Formen der Trauer in der kindlichen Entwicklung vorkommen. 

Wenn ein Kind erste positive Erfahrungen im Zusammenhang mit Trennungen machen kann, dann wird in ihm ein Gefühl von Vertrauen entstehen. Es wird tief im Inneren wissen, dass es bei aller Verlassenheit nicht verlassen wird, dass es bei aller Einsamkeit nicht einsam bleibt, dass es bei aller Trostlosigkeit doch Trost finden kann. 

 

Mit Kindern trauern, Ort: Tirol Zeit nnb.
Auf Anfrage


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Wenn Eltern sich trennen (Heidegger)

 

"Was wird aus mir?" Auf diese simple Frage lässt sich die Not des Kindes zusammenfassen, wenn Eltern sich trennen, aber auch, wenn Eltern sich nicht trennen und konflikthaft miteinander weiterleben.
In der Kinderbühne begegne ich jährlich ca. 100 Kindern, deren Eltern sich trenn(te)en. Im Seminar möchte ich die Bilder und Erfahrungen der Kinder weitergeben und gleichzeitig auch verständlich machen. Mit darstellenden Methoden werden kindliche Reaktionen auf Konfliktmuster wie Loyalität, Abwertung des anderen Elternteiles, Besuchskonflikte, … aufgezeigt. 

Scheidung ist keine klinische Diagnose. Kinder haben nicht zwangsläufig schlechtere Entwicklungschancen, weil ihre Eltern sich trennten. Aber sie reagieren immer auf die Trennung ihrer Eltern - oft Jahre später. Und sie reagieren auch, wenn sich ihre Eltern zu neuen Familienformen zusammenfinden.

 

Auf Anfrage


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Prozesse der Nachgehenden Familienarbeit (Heidegger)

 

Die nachgehende Familienarbeit baut einen Spannungsbogen vom Erstkontakt bis zur Abschlusssitzung auf. Dabei gliedert sich die Familienarbeit in unterschiedliche Phasen. 

- Eintritt in die Beziehungsarbeit, Orientierung
- Aufrechterhalten von konstruktiven Arbeitsphasen
- Umgang mit Widerständen und vorzeitigen Abbrüchen 
- Beendigung einer Betreuung und Rituale zum 
Abschluss 
- Vorbereitung auf die Zeit nach der Betreuung
- Konstruktive Übergänge

 

Dokumentation, Fallbesprechungen, Berichte sind mehr als nur eine lästige Pflicht, sie sind Teil der Zusammenarbeit mit der Jugendwohlfahrt und der Familie und bringen einen Veränderungsprozesses zum Ausdruck. 

 

Wels, Colleg für Familienpädagogik, 25. - 26. September 2009 


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Einzelsupervision / Gruppensupervision

 

nach Vereinbarung


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Stand: Jänner 2009

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